Aktive Arbeitsmarktpolitik statt sinnloser Kurse

Um unser Sozialsystem auch für die Zukunft zu sichern sind alle öffentlichen Ausgaben einer Effizienzprüfung zu unterziehen. Dazu gehören auch die Mittel, die in das AMS fließen. Einsparungen bei ausgegliederten Schulungsunternehmen, wie dem BFI und anderen Vereinen, welche auf Kosten der Steuerzahler seltsame Kurse anbieten, sind dringend notwendig. Arbeitslose Menschen in für sie sinnlose Kurse zu stecken bringt nichts! Das erklärte Ziel der Bundesregierung ist es, das AMS zu stärken und Schulungen gemeinsam mit Betrieben durchzuführen – der Mensch soll im Mittelpunkt stehen und nicht das System ausgegliederter Unternehmen, welche oft nur als Versorgungsstationen roter Genossen dienen. Diejenigen Menschen, die Unterstützung brauchen, werden auch weiterhin Unterstützung erhalten. Dabei sehen wir die Unterstützungsmaßnahmen, und diese gerade im Rahmen der AMS-Mittel, immer mehr als Hilfe zur Selbsthilfe an. Ziel muss es sein, möglichst allen Menschen durch ein regelmäßiges Einkommen, die selbstbestimmte Teilhabe am sozialen Geschehen zu ermöglichen und die Abhängigkeiten vom Staat zu reduzieren. Die Katastrophe Arbeitslosigkeit muss weiterhin bekämpft werden und alle betroffenen Menschen gehören finanziell, inhaltlich und moralische unterstützt.