Sparen im System notwendig

FA-Kloiber: „Um eine leistungsfähige, moderne und bürgernahe Sozialversicherung zu gewährleisten, muss es zu Reformen kommen“
In der laufenden Diskussion um die Zusammenlegung der 21 Sozialversicherungsträger begrüßt die Obfrau der freiheitlichen Arbeitnehmer, Milina Kloiber, den Reformwillen der neuen türkis-blauen Bundesregierung. „Das derzeitige System beinhaltet viele Ungerechtigkeiten und Ineffizienzen. Um eine leistungsfähige, moderne und gerechte Sozialversicherung zu gewährleisten, sind deshalb Reformen längst notwendig“, so Kloiber.

„Es muss zu Verbesserungen für die Vorarlberger Versicherten kommen“
Dabei ist für sie klar: „Es muss zu Verbesserungen für die Vorarlberger Versicherten kommen und Effizienzpotenziale müssen endlich realisiert werden. Gespart werden muss am System, nicht bei den Versicherten.“

„Budgethoheit soll auch zukünftig im Land bleiben“
Wichtig sei für die freiheitlichen Arbeitnehmer dabei natürlich, dass die Budgethoheit und wesentliche Gestaltungsmöglichkeiten auch zukünftig im Land blieben, stellte Kloiber klar.
Kritik übt die freiheitliche Arbeitnehmervertreterin dagegen an der Reformverweigerung der Spitzen der Kammer- und Kassenfunktionäre. „Es ist zwar menschlich nachvollziehbar, dass sie Reformen und Einsparungen am System fürchten wie der Teufel das Weihwasser und sie alles unternehmen, um ihre Positionen und Pfründe abzusichern. Klar ist aber auch, dass es jetzt höchste Zeit ist, notwendige Reformen umzusetzen. Das müssen auch die Funktionäre endlich zur Kenntnis nehmen“, so die freiheitliche Arbeitnehmervertreterin abschließend.