Altersarbeitslosig- keit bekämpfen

Wer älter als 50 ist und seinen Job verliert, hat kaum noch Chancen, einen neuen Arbeitsplatz zu finden.

Die von SPÖ-Sozialminister Stöger vollmundig angekündigte „Aktion 20.000“ ist nichts anderes als eine Beruhigungspille für ältere Arbeitnehmer und der Start eines neuerlichen Versuchs, die eigene Unfähigkeit zu kaschieren. Statt den Ursachen der stetig steigenden Arbeitslosigkeit endlich auf den Grund  zu gehen und nachhaltige Lösungen zu präsentieren, beschränkt sich die Bundesregierung auf kosmetische Maßnahmen, um die Arbeitslosenstatistik zu beschönigen.

Regierung verschleppt Probleme nur, statt sie zu lösen

Am eigentlichen Problem wird diese Maßnahme überhaupt nichts ändern, sie wird es nur verschleppen und verschleiern“, so die Landesobfrau der Freiheitlichen Arbeitnehmer Milina Kloiber.  Wir haben zwar im EU-Vergleich eine insgesamt weit überdurchschnittliche Beschäftigungsquote, bei der Beschäftigung von 55- bis 64-Jährigen liegen wir aber deutlich unter dem EU Schnitt. Da spielen wir in einer Liga mit Spanien, Ungarn und Polen. „Der österreichische Arbeitsmarkt ist, im Gegensatz zu den erfolgreichen nordeuropäischen Ländern, auf das vermehrte Auftreten älterer Arbeitssuchender  nach wie vor nicht vorbereitet. Es gibt die Altersarbeitsplätze einfach nicht.“ ergänzt FPÖ-KR Milina Kloiber.

Österreich hinkt bei altersgerechten Arbeitsplätzen weit hinterher

Die Freiheitliche Kammerrätin sieht die Bundesregierung  anderweitig gefordert. „Anstatt sich in irgendwelchen Scheinaktivitäten zu vergaloppieren, die in Wahrheit keinem Arbeitnehmer etwas bringen, muss endlich über die Gestaltung von altersgerechten Arbeitsplätzen nachgedacht werden. Da kann man ruhig funktionierende Ideen aus Skandinavien und  auch aus Deutschland abkupfern.  Außerdem sollte man sich mehr Gedanken über Qualifizierungsmaßnahmen  (z.B. lebenslanges Lernen) machen. Auch über sinnvolle Initiativen  in Sachen Krankheitsprävention gehören Lösungsvorschläge auf den Tisch und endlich umgesetzt. Im Gegensatz zu anderen Ländern funktionieren alle diese Maßnahmen in Österreich noch nicht“, betont Kloiber.

 

Schreibe einen Kommentar