Pensionen für uns Österreicher sichern!

Nur wenige Verbesserungen für Versicherte! SPÖ und ÖVP bleiben nachhaltige Lösungen erneut schuldig!

Unser Pensionssystem befindet sich auch nach dem groß angekündigten Pensionsgipfel in einer Schieflage. Dass das mit der Reform der Pensionen nicht viel wird, war irgendwie zu erwarten. Dass es aber so wenig wurde ist ernüchternd. Wenn unser Pensionssystem für uns und unsere Kinder noch funktionieren und gerecht sein soll, braucht es mutigere Reformansätze als jene Maßnahmen, die im Pensionsgipfel Ende Februar beschlossen wurden.

Arbeitslosigkeit reduzieren – Zuwanderung drastisch stoppen

Die Pensionen sind in Zukunft über das Umlagesystem nur dann gesichert, wenn wir es schaffen, die Rekordarbeitslosigkeit nachhaltig zu reduzieren, damit die Erwerbstätigen aus ihren eigenen Beiträgen mittel- und langfristig Eigenpensionen finanzieren können. Dafür muss man allerdings die Einwanderung ins österreichische Sozialsystem und in den Arbeitsmarkt drastisch reduzieren.

Zusammenlegung Sozialversicherungsträger – Abschaffung Luxuspensionen

Von einer notwendigen Zusammenlegung aller Sozialversicherungsträger zu einer Pensionsversicherung und einem Beitrags- und Leistungssystem sowie einer völligen Abschaffung von Luxuspensionen und Sonderpensionsrechten sind wir nach wie vor meilenweit entfernt.
Einführung Pensionskorridor – Mehr Entscheidungsfreiheit für Versicherte
Statt an einem gesetzlich normierten Pensionsalter festzuhalten, wäre es sinnvoll, einen Korridor zwischen 60 und 70 Jahren einzurichten, innerhalb dessen jeder Versicherte selbst entscheiden kann, wann er in den Ruhestand tritt. Nötig hierbei ist aber ein verstärkter Kündigungsschutz für ältere Arbeitnehmer, denn nur ein solcher würde eine echte Wahlfreiheit garantieren.. So ein Modell wäre ein Schritt in die richtige Richtung und würde viel mehr Gerechtigkeit in das System bringen“, so FPÖ-Kammerrat Koschat abschließend.