„Im Notfall machsch halt a Lehr“

Wenn es gilt eine Bank zu retten, dann werden Sondersitzungen und Initiativen gestartet, doch wenn es um den Fortbestand der dualen Ausbildung geht, sprich um die Berufsausbildung unserer Jugend, dann hört man von dieser Regierung gar nichts.

Die erschreckenden Zahlen über Lehrlingsabbrüche und der stetige Rückgang von jungen Menschen, welche sich für eine Lehre entscheiden, ist nicht überraschend. Die Fehlentwicklung ist hausgemacht und wurde von vielen Experten vorausgesagt. Zusätzlich erschwerend ist die Tatsache, dass der Stellenwert einer guten Berufsausbildung bröckelt. Das beginnt im Elternhaus und setzt sich in der Schule fort. Auch hier wird vom Bildungsministerium so gut wie gar nichts unternommen, um die Duale Ausbildung zu fördern.

Wenn wir die „duale Ausbildung“ nicht sofort wieder auf den Stand von 2008 stellen wird diese Talfahrt weitergehen. „Immer weniger Lehrstellen werden angeboten und immer weniger Jugendliche werden sich einer ordentlichen Berufsausbildung stellen“, meint Kloiber. Die erschreckende Ohnmacht dieser Bundesregierung treibt viele österreichische Jugendliche in Hilfsarbeitertätigkeiten und längerfristig bei dieser Arbeitsmarktsituation in die Arbeitslosigkeit.

„Statt dann wieder Millionen von Euros in Förderungsprogramme zu stecken, fordern wir Freiheitlichen Arbeitnehmer die sofortige Wiedereinführung des „Blum-Bonus“, um den anstehenden Anforderungen gerecht zu werden und dem Facharbeitermangel entgegen zu treten, so Melina Kloiber.