Beschäftigung gestalten statt Arbeitslosigkeit verwalten

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Beschäftigung gestalten statt Arbeitslosigkeit verwalten

Gezielte Förderpakete, speziell für Jugendliche und ältere Arbeitnehmer sind dringend notwendig!!

Arbeitsmarktpolitik wird in Österreich leider nur als Verwaltung der Arbeitslosigkeit verstanden. Gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten ist es notwendig, in der Arbeitsmarktpolitik über den eigenen politischen Schatten zu springen. Spätestens jetzt ist  der Zeitpunkt gekommen, wo die Krise als Chance genutzt werden muss und umfassende Reformen angegangen werden müssen.

Seit mittlerweile drei Monaten werden die Arbeitslosenzahlen und im Besonderen die Jugendarbeitslosenzahlen und die Arbeitslosigkeit der Generation 50+ immer dramatischer. „Es ist höchste Zeit, dagegen wirkungsvolle Maßnahmen zu setzen“, betont die Landesobfrau der FPÖ-Arbeitnehmervertretung Milina Kloiber zu den heute präsentierten Arbeitslosenzahlen.

Wiedereinführung Blum-Bonus

Eine Wende könnte in Form des „Blum Bonus Neu“ geschaffen werden. Der ehemalige Lehrlingsbeauftragte der Bundesregierung habe mehrfach bewiesen, wie eine effiziente und nachhaltige Förderpolitik der dualen Lehrlingsausbildung funktionieren könne. Junge Menschen brauchen eine Perspektive und vor allem auch einen Beruf. Insbesondere ist hier die SPÖ-ÖVP-Regierung gefordert. Die Problematik bei der Jungendarbeitslosigkeit darf nicht auf die lange Bank geschoben werden, sondern muss im Mittelpunkt der Arbeits- und Beschäftigungspolitik stehen.

Wiedereinführung eines Bonus/Malus-Systems für  die Altersgruppe 50+
Jeder Tag, den die Wirtschaftsvertreter beim Bonus/Malus-System für ältere Arbeitnehmer(innen) weiter blockieren und den die rot-schwarze Regierung weiterhin untätig bleibt,  geht auf Kosten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.  „Das bereits im Regierungsabkommen vereinbarte Bonus/Malus-System für ältere Arbeitnehmer(innen) sollte vor dem Hintergrund der auch für diese Altersgruppe mittelfristig prognostizierten anhaltenden Arbeitslosigkeit sofort umgesetzt werden“,  fordert die FA-Landesobfrau Kloiber abschließend.