Schluss mit der Kalten Progression

Die kalte Progression hat im Vorjahr 2,24 Mrd. Euro ins Budget gespült. Das hat die Innsbrucker Gesellschaft für Angewandte Wirtschaftsforschung(GAW) ermittelt. Für heuer rechnet Geschäftsführer Florian Wakolbinger mit 2,65 Mrd. Euro mehr, die in die Staatskasse fließen. Die kalte Progression ist nichts anderes als eine „schleichende Steuererhöhung“, die einfach nur abgeschafft gehört.

Jährlich erhöhen sich die Steuereinnahmen für den Finanzminister auf Kosten der kleinen Leute, die immer mehr verzichten müssen, die immer mehr in Richtung Armutsfalle getrieben werden.

Für den durchschnittlichen österreichischen Arbeitnehmer bedeutet dies, wie die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) vergangene Woche vorrechnete, dass von einem Brutto-Gehaltsplus von 2,4 Prozent abzüglich Inflation (zwei Prozent) und Steuern (0,4 Prozent) 2013 de facto nichts übrig geblieben ist.

Wir Freiheitlichen Arbeitnehmer fordern die jährliche Angleichung der Steuerstufen durch deren Erhöhung um die Inflationsrate. Ebenfalls ist eine Senkung des Eingangsteuersetzes unumgänglich.

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