Rücknahme der Sonnenstrom – Verbrauchsabgabe

In einem Erlass aus dem Finanzministerium ist vorgesehen, dass der Eigenverbrauch von selbst erzeugtem Sonnenstrom mit einer Abgabe von 1,5 Cent pro kWh belegt wird.

Zu einen stellt diese Verordnung die angestrebte Energieautonomie, für welche sich alle Vorarlberger Parteien ausgesprochen haben, in Frage. Zum anderen erhöht sich die Amortisationszeit für Anlagen derart empfindlich, dass sich vor allem private „Stromsparer“ die Anbringung von Photovoltaik-Anlagen überlegen werden. Diese Verordnung gefährdet und verhindert auch neue Arbeitsplätze in dem mit Zukunftspotential ausgestatteten Bereich der Solarenergietechnik.

Es sind nicht nur gewerbliche Erzeuger von Solarenergie mit Photovoltaikanlagen, immer mehr private Haushalte (Einfamilienhäuser und Wohnanlagen) haben in den letzten Jahren mit Hilfe des Fördersystems des Bundes und der Vorarlberger Landesregierung auf saubere Sonnenenergie umgestellt.

Bei einer Produktgarantie von ca. 12 Jahren (je nach Anlage) kann sich die Amortisation einer Photovoltaikanlage durch die Besteuerung um Jahre verlängern.

Diese Verordnung ist Wasser auf die Mühlen der Atomlobby und der Schiefergasförderer. Wenn erneuerbare Energie auch für den Mittelstand unrentabel wird, dann haben unsere Umwelt und auch die Bemühungen energieautonom zu werden, keine Chance mehr.

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