Familien entlasten statt belasten

Durch die Erhöhung verschiedener Steuern und Abgaben von Seiten des Staates wird das Leben für den Österreichischen Staatsbürger immer teurer und für viele nicht mehr finanzierbar. Wer es nicht mehr schafft, wendet sich an den Sozialstaat und muss mit Förderungen und Stützungen sein Auslangen finden.

Gerade Familien hatten gehofft heuer dringend entlastet zu werden. Stattdessen sind diese nicht nur mit hohen Mietpreisen, sondern auch mit immer höheren Steuern und Gebühren konfrontiert. Während es eine alleinstehende Person gerade noch verkraften kann, driften unsere Familien in die Abhängigkeit des Sozialstaates ab. Dies wird langfristig auch auf die Geburtenrate verheerende Folgen haben.

Während in unseren Nachbarstaaten die Familien steuerlich besondere Vorteile genießen kämpft sich hier ein Familienvater ab, damit er seinen Kindern halbwegs eine Ausbildung bieten kann. Urlaube und dergleichen werden immer schwieriger zu finanzieren und die Einsparungen auch im Bildungsbereich werden diese Situation nicht verbessern.

Während in der Schweiz bereits seit Jahrzehnten ein Familiensteuersplitting erfolgreich gelebt wird, hält man in Österreich immer noch an der Individualbesteuerung fest. Auch in Deutschland wird die Familie durch steuerliche Anreize gefördert, die sehr wohl einem Splitting-System nahe kommen.

In Deutschland etwa bleibt einer Familie mit 2 Kindern und einem Gehalt von 2600 Brutto im ganzen 230 Euro mehr als dem Single, der alleine wohnt. Vergleichsweise bleibt der Österreichischen  Familie gerade mal 56 Euro mehr netto monatlich in der Tasche.

Eine sofortige Entlastung der Familien ist ein Gebot der Stunde oder wir treiben die Säulen unseres Landes in die Armut, was für unseren Sozialstaat verheerende Folgen hätte. Wir freiheitlichen Arbeitnehmer glauben, dass die Einführung eines Steuersplitting – Systems für Familien dringend notwendig ist.

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