Familien entlasten statt belasten

Familien entlasten statt belasten
Familien entlasten statt belasten

Anlässlich der 172. Vollversammlung der Arbeiterkammer Vorarlberg forderten die  Freiheitlichen Arbeitnehmer die sofortige steuerliche Entlastung der österreichischen Familien durch die Einführung eines Familien – Steuersplittings. Leider kam es wie schon mehrmals in der Vergangenheit zu einem   Doppelspiel der ÖVP-Spitze unter der Führung von Arbeiterkammerpräsident Hämmerle,  diesmal vermutlich mit dem Hintergrund LH Wallner und die ÖVP  für die Landtagswahlen glaubwürdig zu machen. Denn auf der einen Seite wirbt AK-Präsident Hubert Hämmerle aktuell mit einer Unterschriftenaktion zu einer sofortigen Steuersenkung auf der anderen Seite jedoch wird der Freiheitliche Antrag die Familien steuerlich zu entlasten – in einen Unterausschuss der  Arbeiterkammer Vorarlberg – zugewiesen und somit auf die Wartebank geschoben bzw. modern beerdigt!

Gerade Familien hatten gehofft auch sofort entlastet zu werden. Stattdessen sind diese nicht nur mit hohen Mietpreisen, sondern auch mit immer höheren Steuern und Gebühren konfrontiert Unsere Familien driften unaufhaltsam  in die Abhängigkeit des Sozialstaates ab. Dies wird bereits mittelfristig auch auf die Geburtenrate verheerende Folgen haben!

In Österreich  kämpft sich  ein Familienvater ab, damit er seinen Kindern halbwegs eine Ausbildung bieten kann. Urlaube und dergleichen werden immer schwieriger zu finanzieren und auch die geplanten  Einsparungen  im Bildungsbereich werden diese Situation nicht verbessern.

Während in der Schweiz bereits seit Jahrzehnten ein Familiensteuersplitting erfolgreich gelebt wird, hält man in Österreich immer noch an der Individualbesteuerung fest. Auch in Deutschland wird die Familie durch steuerliche Anreize gefördert, die sehr wohl einem Splitting-System nahe kommen.

Wir  Freiheitliche Arbeitnehmer fordern seit Jahren die Entlastung von Familien. Ein wesentlicher Schritt in diese Richtung ist ein Familien- bzw. Steuersplitting. Es muss unser Ziel sein, Familien steuerlich zu entlasten und endlich  besser zu stellen“, begründet KR Michael Koschat abschließend den Antrag und bedauert das dieser   bei der „sogenannten“ Familienpartei ÖVP keine Mehrheit gefunden hat.