RFJ- Landesobmann Christof Bitschi bezeichnet die angekündigten Einsparungen bei der Bildung als ein Verbrechen an zukünftigen Generationen

„Die Ankündigung von Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek, in den nächsten zwei Jahren 115 Millionen Euro einzusparen, ist das nächste Attentat auf unser Bildungssystem. Noch vor den letzten Nationalratswahlen kündigte die Bundesregierung vollmundig Investitionen in Bildung und Ausbildung, vor allem in der zur Zeit wirtschaftlich schwierigen Situation, an. Wie wenig die Wahlversprechen von Rot und Schwarz nach der Wahl wert sind, verdeutlicht dieses Beispiel“, erklärt Bitschi.

„Fehlentwicklungen in der Bildungspolitik werden uns auf Dauer im Bildungssektor weit zurückwerfen und wir drehen dem „Rohstoff“ Bildung dadurch den Saft ab. In Österreich gibt es genügend Einsparungspotential. Eine mutige und fähige Bundesregierung würde zuerst die 599 Einsparungsvorschläge des Rechnungshofs abarbeiten, mit denen bekanntlich bis zu 12 Milliarden Euro jährlich eingespart werden können. Da die momentane Bundesregierung aber leider weder mutig noch fähig ist, wird wohl weiter bei der Bildung und den Familien gespart.“, führt Bitschi fort.

„Nach der Streichung des Wissenschaftsministeriums ist dies nun die nächste Attacke auf den Bildungsstandort Österreich. Eine Regierung, die immer wieder bei der Bildung und bei den Familien einspart, ist offensichtlich selbst Opfer einer verfehlten Bildungspolitik.“, so der RFJ- Landesobmann abschließend.

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