Realer Verbraucherpreisindex (VPI)

Seit Jahrzehnten verhandeln Vertreter der Arbeitgeber und Arbeitnehmer in vielen Branchen anhand des VPI der Statistik Austria über Erhöhung der Löhne und Gehälter. Inzwischen bietet die Statistik Austria auf ihrer Homepage 4 verschiedene Indexwerte an, welche die Verbraucherpreise deklarieren.

Die eklatante Erhöhung von Mieten und Energiekosten verursachen bei den Beschäftigten in Österreich inzwischen große Löcher im Haushaltsbudget. Inzwischen geben viele ÖsterreicherInnen, gerade im Niedriglohnbereich schon 50% ihres Gehaltes bereits für Wohnen und Energie aus.

Ebenso ist der Staat nicht in der Lage, den Pensionisten an Hand eines ehrlichen Verbraucherpreisindex’, ihre gesteigerten Ausgaben im Bereich Wohnen zu ersetzen.

Es scheint so, als wäre weder die Wirtschaftskammer gewillt, noch die Gewerkschaften in der Lage, um reale Preissteigerungen die Löhne und Gehälter zu verhandeln.

Die 170. Vollversammlung der AK-Vorarlberg fordert die Bundesministerien für Wirtschaft und Arbeit hier eine gesetzliche Regelung zu finden, mit welcher in Österreich ein realer Verbraucherpreisindex errechnet wird, der dann auch als Richtlinie für Verhandlungen im Gehalts- und Pensionsbereich verwendet wird.

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