Gesetzlicher Mindestlohn von Brutto € 1.600,–

Menschen arbeiten, um zu leben und leben nicht, um nur zu arbeiten. Daher muss ein Vollzeiteinkommen geeignet sein, den Lebensunterhalt zu bestreiten. SPÖ und ÖVP entwerten die Masse der Löhne mit viel zu hohen Steuern und verteuern das Leben mit Wuchergebühren. Der Mittelstand wird mit Höchststeuern zur Ader gelassen. Steuerprivilegien für Besserverdienende werden immer wieder geschützt.

Wenn man in Österreich vom Mittelstand spricht, so muss einem dabei bewusst gemacht werden, dass diese Gruppe von Personen schon lange mit dem Rücken zur Armutsgrenze steht. Es ist nicht mehr möglich als durchschnittlicher Arbeitnehmer mit nur einem Haupteinkommen eine Familie zu ernähren. Bereits heute wird im Mittelstand 50 % und mehr des Haupteinkommens für das Wohnen ausgegeben. Bei einem Arbeitsplatzverlust oder längerer Krankheit ist ein Abrutschen an die Armutsgrenze vorprogrammiert. Was vor Jahren als „Working poor“ präsentiert wurde hat inzwischen auch in Vorarlberg Einzug gehalten, obwohl das damals niemand geglaubt hat.

Ein Umdenken ist dringend notwendig. Der finanzielle Druck auf das Volk aber auch auf die Betriebe muss verringert werden. Durch Bürokratieabbau für die Betriebe und Senkung der Lohnnebenkosten, so dass beide Teile davon profitieren wäre das Ziel der 1.600,- Euro Brutto erreichbar. Die Ersparnisse für die Betriebe müssten lediglich zu 50% in der Entlohnung wirksam werden.

Die 170. Vollversammlung der AK-Vorarlberg fordert die Bundesregierung auf, dementsprechend  regulierend in die Steuer- und Bürokratiepolitik einzugreifen, dass sowohl für die Betriebe eine Entlastung, sowie für die ArbeitnehmerInnen Entlohnungen von mindestens 1.600 Euro Brutto möglich ist.

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