Arbeitsmarktöffnung

Der Rundumschlag des Herrn Frank aus Hörbranz gegen HC Strache, die FPÖ und die Beschuldigung aller FPÖ – Wähler als „Naivlinge“ kann nicht unkommentiert bleiben. Die FPÖ und alle ihre Vorfelder haben sich im Vorfeld des Beitrittes der Ostländer 2004 massiv dafür eingesetzt, dass es zu Überbrückungsjahren (freier Arbeitsmarkt) kommt. Die damalige Bundesregierung hat wie auch andere Staaten 3+2+2 Jahre mit der EU ausgehandelt. England glaubte auf Grund der Geographischen Lage dies nicht tun zu müssen. Diesen Fehler mussten sie mit fast 600.000 Einwanderern aus den neuen EU Ländern bezahlen. An Österreich ist dieser Strom „Gott sei Dank“ vorüber gegangen.

Im Vorfeld der Arbeitsmarktöffnung 2011 ist es gerade der FPÖ und somit insbesondere HC Strache zu verdanken, dass es durch seine wiederholten Warnungen auf Bundesebene zum „Anti-Lohndumpinggesetz“ gekommen ist. Und wieder waren alle FPÖ Vorfelder mit im Boot um diese Forderung in alle Richtungen zu unterstützen. In Vorarlberg leben wir auf einer Insel der Seeligen, aber ich glaube ihr Leserbrief würde ganz besonders gut in der Steiermark und im Burgenland aufgenommen. Bei der Arbeitsmarktöffnung 2011 sind in diesen Ländern die Arbeitslosenraten um 10% gestiegen, während in Österreich die Arbeitslosenrate generell zurückging. Grund? Ältere Arbeitnehmer mussten jungen Ungarn und Slowaken Platz machen, die um den Mindest – KV arbeiten. Und noch eines: Von Ostbanden, die in Österreich und Deutschland ihr Unwesentreiben, lesen wir fast täglich in den Medien, vielleicht nicht in Vorarlberg, dafür aber im Osten Österreichs umso mehr. Von Naivität also keine Spur.

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