FA-Landesobfrau Waltraud Rädler: „Neuverteilung der Ferien JA, aber berufstätige Eltern nicht vergessen!“

Bregenz, 21. Juni 2012 (FAV): „In der Diskussion um eine Neuverteilung der Ferien gilt es unbedingt das Ganze nicht nur aus pädagogischer Sicht, sondern auch aus Sicht der vielen berufstätigen Eltern zu betrachten“, so die Landesobfrau der Freiheitlichen Arbeitnehmer Vorarlberg (FPÖ) KR Waltraud Rädler. Die Tatsache, dass nicht aus Lust, sondern aus Notwendigkeit immer mehr beide Elternteile einem Beruf nachgehen müssen, ist einfach gegeben und gehört sehr stark berücksichtigt!

Rädler wörtlich: „Es ist halt so, dass sich die Urlaube von Erwerbstätigen nach den Schulferien ihrer Kinder orientieren. Nachdem immer weniger Firmen Betriebsurlaube machen und im Sommer durchgearbeitet wird, müssen sich die Dienstnehmer ihre Urlaube während der Ferienzeit aufteilen. Bei dieser Aufteilung muss natürlich gewährleistet sein, dass der jeweilige Betrieb seine 100%ige Leistungsfähigkeit aufrecht erhält. Bei einer massiven Kürzung der Sommerferien würde das jedoch bedeuten, dass unerwünschte Engpässe, welche nicht im Interesse der Betriebe sein können, entstehen würden. Solche Eventualitäten müssen bei einer Neuverteilung der Ferien unbedingt angesprochen und berücksichtigt werden. Auch der Rahmen von Ferialarbeit, welcher immer mehr sehr gerne genutzt wird, ist von etwaigen Änderungen betroffen. Dies gehört ebenfalls berücksichtigt. Bei einem vernünftigen Umgang und einer sachlichen Diskussion zwischen Dienstgebern, Dienstnehmern, Lehrern und Elternvereinen ist hier aber sicher eine Lösung im Interesse ALLER machbar!“

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