FA-Landesobfrau Waltraud Rädler: „FREIZEIT muss auch FREIZEIT bleiben!“

Bregenz, 15. Juni 2012 (FAV): Wenn die deutsche Arbeitsministerin Ursula von Leyen mit der Forderung nach einer strikten und gesetzlich nochmals unterstrichenen Trennung von Arbeit und Freizeit aufhorchen lässt, spricht sie mir aus der Seele, so die Landesobfrau der Freiheitlichen Arbeitnehmer Vorarlberg (FPÖ) KR Waltraud Rädler!

Rädler wörtlich: „Genau diese Forderung bestätigt unsere Erfahrung aus den letzten Monaten, in denen uns immer mehr Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer, vor allem aus dem Bereich Handel, verstärkt zu diesem Thema kontaktieren und Rat gesucht haben. Viele Arbeitnehmer sind unsicher, ob überhaupt und wann sie für ihre Vorgesetzten erreichbar sein müssen. Trotz des Wissens, sich nicht in der Dienstzeit zu befinden, kommt die Angst vor Arbeitsplatzverlust oder Ähnlichem, falls sie in ihrer Freizeit nicht erreichbar sind. Besonders im Bereich der Handelsangestellten und hier vor allem bei halbtagsbeschäftigten Frauen, scheint dies immer mehr Alltag zu werden. Diese werden ohne Rücksicht auf ihre familiäre Situation, immer mehr zum arbeitszeitlichen Spielball! Auch wenn ich denke, dass es in Österreich keiner weiteren gesetzlichen Regelung bedarf, muss diesbezüglich offen und ehrlich kommuniziert werden, was gesetzlich vorgeschrieben ist und was nicht!“

Zu jeder Tages- oder auch Nachtzeit erreichbar und verfügbar zu sein, macht auf Dauer krank. Dies kann auch nicht im Interesse der Unternehmen sein, weshalb es unbedingt wieder heißen muss: „Dienstzeit ist Dienstzeit und Freizeit ist Freizeit“, so die Landesobfrau der Freiheitlichen Arbeitnehmer (FPÖ) KR Waltraud Rädler abschließend!

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