Taggeld Kostenübernahme auch bei Frühgeburten!

Wenn Kinder vor der 37 Schwangerschaftswoche auf die Welt kommen, spricht man von Frühchen. Diese müssen oft wochenlang in  Krankenhäusern betreut werden, bis sie das entsprechende Gewicht erreicht haben und in die Obhut ihrer Eltern übergeben werden können.

Die ganze Familie steht vor großen Herausforderungen! Diese Zeit ist mit viel Ängsten und Sorgen verbunden. Es ist sozusagen eine Extremsituation.

Leider gibt es bei Frühgeburten gegenüber Normalgeburten eine große Ungerechtigkeit. Bei einer Normalgeburt fallen keinerlei Taggeldkosten für Mutter und Kind an, bei einer

Frühgeburt jedoch werden die kleinen Patienten als Kranke eingestuft! Deshalb fallen hier aktuell Taggeldkosten in Höhe von Euro 18,30 an. Vor allem viele Mehrlingskinder kommen zu früh zur Welt.

Es ist nicht einzusehen, dass nach dieser für die Eltern sehr schwierigen Zeit des Bangens und Hoffens  schlussendlich  auch noch eine finanzielle Belastung folgt.  Da diesbezüglich im Vorfeld keine Information erfolgt, kommt dies für viele Paare überraschend und es können dadurch wirtschaftliche  Schwierigkeiten entstehen. Jedes Kind MUSS  vom Staat gleichbehandelt werden. Wenn die Betreuungszeit bei einer „Normalgeburt“ gratis ist, dann MUSS  dies auch für Frühchen gelten.

Die 167. Vollversammlung der AK – Vorarlberg fordert das zuständige Ministerium auf, diese Ungerechtigkeit im Sinne der Gleichberechtigung für die Betroffenen so rasch als möglich  zu korrigieren!

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