Landesvorsitzende Waltraud Rädler gegen „Arbeitnehmer-Raucherhatz“ am Arbeitsplatz!

Bregenz, 2. Februar 2012 (FA): Mehr als ungerecht bezeichnet die Landesvorsitzende der Freiheitlichen Arbeitnehmer  FPÖ,  Waltraud Rädler die derzeitige Diskussion über das Rauchen am Arbeitsplatz. Wenn nunmehr die Zigarettenzeit eingearbeitet werden müsse, stelle sich schon die berechtigte  Frage, wann man diesen Schritt auch für Toiletten-, Trink- oder Bildschirmpausen andenke.

Rädler wörtlich: „Natürlich soll und muss während der Arbeitszeit gearbeitet werden!“ Trotzdem erwarte ich mir von den österreichischen Arbeitgebern diesbezüglich einen toleranten Weg zu gehen und sich nicht an aberwitzigen amerikanischen Beispielen  zu  orientieren. Gerade in wirtschaftlich turbulenten Zeiten würden von der Arbeitgeberseite  Arbeitszeitverlängerung, Lohnminderung, Prämienverzicht  sowie geänderte Arbeitsverhältnisse zum Wohle  des Unternehmens als Solidaritätsbeitrag gefordert, welchen man auch meistens gerne nachkomme. Genau diese Solidarität aber verdienen sich auch Arbeitnehmer. Als überzeugte Nichtraucherin finde ich diesen Diskurs entbehrlich! Es gibt wahrlich dramatischere Entwicklungen, welche derzeit den Arbeitsmarkt erschüttern, weshalb sich eine Raucherhatz absolut als entbehrlich darstellt!“

Natürlich sind uns als Freiheitliche Arbeitnehmer auch die Belange der Arbeitgeber wichtig! Ein guter Konsens soll und muss für ein erfolgreiches Miteinander sorgen. Was allerdings abzulehnen ist, sind die ständigen „Nehmerqualitäten“ einiger Arbeitnehmer. Hier werden wir auch nicht müde werden, dagegen anzugehen. Dazu zählt, so Rädler abschließend, auch im verstärkten Maße die derzeitige laufende Raucherhatz einiger Unternehmer.

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