Teuerung teilweise Hausgemacht.

Für die Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA) Vorarlbergs sind die momentanen Teilweise hausgemacht, meint der Landesobmann Wolfgang Kofler und ärgert sich darüber, dass weder das Volk noch die Arbeitnehmervertreter bei dieser Rot-schwarzen Regierung eine Lobby haben.

Göfis, am 19.8.2011; Die 17% Teuerung bei Treibstoff und Heizölpreisen führt Kofler auf das Sparpaket vom Dezember 2010 zurück, welches wohl als das unsozialste aller Zeiten in die Geschichte eingehen wird. Die Mehreinnahmen durch die Erhöhung der Mineralölsteuer sind wohl 1:1 nach Griechenland gegangen. „Für mich ist eines ganz klar: Die Schuldenkrise mehrerer Europäischer Staaten hat für unserer Regierung mehr Gewicht als die Sorgen und Nöte der arbeitenden Bevölkerung.“

Fehlender Lobbyismus ist Schuld an der Verteuerung der Lebensmittel.

„Mit Essen spielt man nicht,“ so trichtern wir unseren Kindern den sinnvollen Umgang mit Nahrungsmitteln ein. Ein Grundsatz der in der globalisierten Welt längst verloren gegangen ist. Schuld dafür sind laut Kofler Wolfgang (FA) solche skrupellose Lobbyisten wie auch Ernst Strasser, die für 100 000 Euro ihr Land und ihre Bevölkerung verraten.

Sie sind es, die in Brüssel und auf der ganzen Welt zulassen, dass sich Hegdefonds über Nahrungsmittelreserven hermachen, diese aufkaufen und so eine Preistreiberei in Gang setzen, die ihnen satte Gewinne beschert. Und für die Bevölkerung gibt es eigentlich keinen Ausweg mehr, weil sogar mit Grundnahrungsmittel spekuliert wird. Die Dürre in Neuseeland vor Jahren und die Katastrophenernte von Getreide in Russland nach der letzten Dürre haben gezeigt, wie sich Spekulanten mit der Not der Menschen die Taschen füllen.

Schuld ist, laut der FA – Vorarlberg der fehlende Lobbyismus für die Konsumenten in Brüssel und auf der Welt. Während sich die Industrie, die Banken, die Hegdefonds und dgl. ihre Suppe kochen, bleiben die Endverbraucher als letztes Glied auf der Strecke. Wenn es so weiter geht, werden sich die Hungerkatastrophen in Afrika mehren, da niemand mehr den Preis für Korn bezahlen kann, es werden sich auch die Ausschreitungen in Europa mehren, weil die Leute verarmen und mit der Politik unzufrieden.

Mehrfach schon haben die Freiheitlichen Arbeitnehmer darauf hingewiesen, dass es nur mit einem Spekulationsverbot auf Nahrungsmittel geht. Diese sinnlose Preistreiberei nützt nur den reichen und schadet der Bevölkerung, die immer mehr an die Armutsgrenze abrutscht, glaubt Kofler.

Die Regierungen in Wien und in Brüssel negieren diese Tatsachen, glaubt Kofler zu wissen. „Was ja auch kein Wunder ist, wenn man weiß, dass heimische Banken bei diesen Spekulationen mitmachen und auch kräftig mitverdienen.“

Schreibe einen Kommentar