ÖVP – Posse spielt sich bis in die Gewerkschaft hinab.

Während es bei der Landes ÖVP schon zur Gewohnheit wird, dass sie in Vorarlberg eine andere Zunge spricht wie in Wien, tritt dieses Phänomen jetzt auch in der schwarzen Gewerkschaft, der GPA zu Tage, ärgert sich die Fraktionsobfrau der Freiheitlichen Arbeitnehmer Waltraud Rädler.

Bregenz, am 10.6.2011; Relativ überraschend kam für Rädler aus der Wiener Zentrale der GPA der Ruf nach 6 Wochen Urlaub ab dem 40. Lebensjahr. Die Wiener begründen diese Forderung mit der Änderung der Arbeitswelt, in der es fast nicht mehr zu schaffen ist, die bisherige Regel zu Erfüllen. Diese besagt dass der Anspruch auf 6 Wochen Urlaub mit einer Betriebszugehörigkeit von 25 Dienstjahren verbunden ist.

„Die haben offensichtlich bei uns abgeschrieben“, meint Waltraud Rädler, die auf einen FA – Antrag in der AK-Vorarlberg hinweist, in welchem sich die Freiheitlichen für eine Neuregelung dieses Paragraphen aussprechen. „Wir fordern diese 6. Woche ab dem 40 Lebensjahr und einer Mindestanzahl von 180 Beitragsmonaten“, so die Fraktionschefin der FA.

Überraschend war dabei das Abstimmungsverhalten der GPA in Vorarlberg. Während die Wiener Zentraler der GPA dieses Thema forciert, stimmte der Landesvorsitzende und AK-Vizepräsident Bernhard Heinzle gegen diesen Antrag. „Dies beweist wieder einmal, dass die schwarzen vor dem Arlberg eine andere Meinung haben, als wenn sie diesen überqueren“, wettert die Fraktionsobfrau der FA Waltraud Rädler.

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