FA für Begrenzung der Leiharbeitskräfte pro Unternehmen

Freiheitliche Arbeitnehmer sprechen sich klar für eine Begrenzung der Leiharbeitskräfte pro Unternehmen aus!

UT: Bregenz, am 13. Mai 2011: Kontinuierliches Arbeiten in Vollzeitbeschäftigung ist endlich wieder möglich.

Verstärkt durch die Wirtschaftskrise in den Jahren 2008 und 2009 wurde es in vielen Unternehmen immer mehr Gang und Gäbe mit temporärer Beschäftigung, also Leiharbeitern, Kosten einzusparen. Natürlich und auch legitim standen betriebswirtschaftliche Aspekte in dieser nicht einfachen Zeit im Vordergrund.

Trotz des bereits im Jahre 2010 eingetretenen Aufschwungs der Wirtschaft und den positiven Prognosen durch IHS und WIFO ist allerdings festzustellen, dass immer mehr Unternehmer verstärkt Leiharbeitermodelle forcieren und kein oder nur sehr wenig Interesse an Vollzeitbeschäftigten zeigen.
In diesem Zusammenhang fordern die Freiheitlichen Arbeitnehmer, dass sofort gesetzliche Voraussetzungen geschaffen werden, welche die Anzahl der Leiharbeitskräfte pro Unternehmen auf maximal 10% der Belegschaftsstärke begrenzen!
Ebenso muss sofort gesetzlich verhindert werden, dass es Unternehmen möglich ist langjährige Mitarbeiter zu kündigen, um diese dann sofort über die Hintertüre als Leiharbeiter wieder einzustellen. Hier wäre z.B. eine Hürde von 12 Monaten vorstellbar.

Verdienstentgang, Benachteiligungen verschiedenster Art wie z.B. bei Durchrechnungszeiträume und dergleichen, sowie die latente Unsicherheit über die Beschäftigungsdauer müssen nun wieder der Vergangenheit angehören. Die Prognosen sind gut und die Wirtschaft läuft wieder. Jetzt können und müssen die Unternehmen wieder mit klassischen Voll- und Teilzeitmodellen arbeiten. Findet dies aber freiwillig nicht statt, muss der Gesetzgeber der Geschäftsmacherei mit Leiharbeitskräften endlich ein Ende setzen.

Diese Forderungen werden die Freiheitlichen Arbeitnehmer auch bei der 165. Vollversammlung der Vorarlberger Arbeiterkammer als Antrag einbringen!

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