Lebensmittelkontrollen auf Genveränderte Organismen

Die Arbeiterkammern in Österreich lehnen die grüne Gentechnik voll und ganz ab und setzen sich auch mit entsprechenden Maßnahmen zur Wehr. Damit Österreich gentechnikfrei bleibt, müssen die Kontrollen verstärkt durchgeführt werden und jene, die glauben mit Gentechnik Profit zu machen, finanziell zur Verantwortung gezogen werden. Wurden vor Jahren in unserem EU – Lebensmittelrecht noch 0,1% GVO toleriert, so hat die EU diese Granze bereits verneunfacht (auf 0,9%). Und dies ohne einer Kennzeichnungspflicht.

Verschiedene Tests auch von deutschen Konsumschützern haben gezeigt, dass es viele Lebensmittelhersteller auch mit dieser Toleranzgrenze nicht so genau nehmen und die Gefahr besteht, dass diese Hemmschwelle wieder aufgeweicht wird.

Diesbezüglich muss der Gesetzgeber einen Strafkatalog auszuarbeiten, damit Gentechnikkonzerne und Firmen, welche gentechnisch veränderte Organismen nutzen, in die Schranken gewiesen werden.

Die 164. Vollversammlung der AK – Vorarlberg fordert stärkere Kontrollen sämtlicher Lebensmittel auf gentechnisch veränderte Organismen (GVO) und harte finanzielle Strafen für die Herstellerfirmen und Genkonzerne, wenn Produkte mehr GVO enthalten, als in der EU-Bio-Verordnung vorgesehen ist. Weiters sollen die betreffenden GVO-Produkte sofort vom Markt genommen werden.

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