Freiheitliches Thema der EU – Verpackungsrichtlinie wurde vom Konsumentenausschuss nicht für wichtig erachtet

Landesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer Kofler Wolfgang begrüßt die Initiative der VN in der Vorwoche bezüglich dem Verbraucher – Nepp, welcher derzeit im Handel bereits an der Tagesordnung ist.

Bereits im Frühjahr stellten die Freiheitlichen Arbeitnehmer in der Vorarlberger AK den Antrag, dass die Bundesregierung sofort auf diese EU – Richtlinie reagieren müsse. Mit Hilfe einer Verordnung hätte man dem Konsumenten zumindest für eine absehbare Zeit den Umstieg der Preisauszeichnung erleichtern können.

So forderten die Freiheitlichen, dass zumindest für 2 Jahre eine Vergleichsauszeichnung am Regal verordnet werden müsse. Die Umstellung von Verpackungspreis auf den Grundpreis kann nicht von heute auf morgen geschehen, wettert Kofler Wolfgang. Welcher Konsument kann sich heute noch daran erinnern, wie viel 100gr oder 100 ml einer Ware im März 2009 gekostet hat. Geschweige denn ob das fragliche Produkt im März 250 gr. oder 200 gr. hatte.

Die größte Frechheit ist, dass die Packung bezüglich Stückzahlen überhaupt keine Preisauszeichnung des Einzelgebindes enthalten muss. Firmen wie Pampers haben es bereits vorgezeigt wie es zu machen ist, indem sie am ersten Tag der neuen Verpackungsrichtlinie die alten Packungen zurück nahmen, die neuen ins Regal stellten nur mit dem Unterschied, dass zu selben Preis 4 Windeln weniger darin waren. Für den Konsumenten fast ein Ding der Unmöglichkeit hier diesem Nepp sofort auf die Schliche zu kommen, meint Kofler.

Die Verpackungsrichtlinie hat viele Türen aufgemacht mit welchen der Konsument regelrecht über den Tisch gezogen wird. Vom Staat hat ist hier keine Hilfe zu erwarten, der Lobbyismus des Handels und der Wirtschaft ist hier anscheinend zu groß. Kofler rät den Konsumenten sich so schnell als Möglich auf den Grundpreis einzustellen und sich nicht mehr auf Packungsgrößen zu verlassen. Sonst könnte es passieren dass man um teures Geld viel Luft einkauft.

>> Der im März 2009 gestellte Antrag der Freiheitlichen Arbeitnehmer

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