Familienpolitik mit Wertschätzung

Unsere Familien sind der Kern unserer Gesellschaft. Sie verdienen besonderen Schutz und die Anerkennung ihrer Leistungen durch Politik und Gesellschaft. Ziel einer nachhaltigen und zukunftsorientierten Familienpolitik muss es sein, Mut zur Familie und Mut zum Kind zu machen. Ein Land ohne Kinder hat keine Zukunft.

Wahlfreiheit ist derzeit nicht gegeben.

Wenn eine jüngst präsentierte Umfrage unter 1150 Kindern zu deren Lebensbedingungen zu Tage fördert, dass es vielen Kindern schwer fällt, allein zu sein, weil die Eltern aus finanziellen Gründen beide einer Erwerbstätigkeit nachgehen müssen, dann zeigt dies, dass für Eltern nach wie vor keine Wahlfreiheit besteht, das tatsächliche Kindeswohl in den Mittelpunkt zu stellen. Die Einführung des Gratiskindergartens wird diese Schieflage zu ungunsten jener Eltern verstärken, die ihre Kinder insbesondere in den ersten Lebensjahren selbst betreuen wollen.

Hinzu kommt, dass Familien, die ihre Kinder ganz oder teilweise selbst erziehen permanent benachteiligt werden. Sie haben keine sozial- und pensionsrechtliche Absicherung. Durch die Absetzbarkeit von externen Kinderbetreuungseinrichtungen werden sie auch steuerlich benachteiligt. In Österreich kommt es durch solche Maßnahmen zu einem Aussterben der Gesellschaft (1,4 Kinder pro Familie). Es ist höchste Zeit hier regulativ einzugreifen.

Zu einer Wertschätzung der Familie gehört als wichtigstes Fundament die Unterstützung der Eltern- und Familienarbeit zu Hause. Mehrkinderfamilien gehören entlastet und es muss eine Wahlfreiheit für innerfamiliäre und externe Kinderbetreuung geschaffen werden.

Dazu gehören für die Freiheitlichen Arbeitnehmer folgende Punkte:

  • Elterngeld für heimische Familien (österr. Staatsbürger, EWR – Mitgliedsstaaten und Schweizer mit Hauptwohnsitz in Vorarlberg) in einer Höhe von bis zu € 600,-
  • deutlich stärkere pensionsrechtliche Absicherung der Familienarbeit (insbesondere Kinderbetreuung und Pflege)
  • externe Kinderbetreuung soll bedarfgerecht angeboten werden und nicht danach trachten die traditionelle Familie mehr und mehr auszuhöhlen.

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