FA für Offenlegung der Wahlkampfkosten.

Teure Wahlwerbung ist Schlag ins Gesicht für krisengeplagte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Während viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer angesichts der Wirtschaftskrise sowie steigender Arbeitslosigkeit nicht mehr wissen, wie sie ihren Lebensunterhalt bestreiten sollen, protzen verschiedene Fraktionen der Arbeiterkammer mit teuren Werbekampagnen. Besonders abstossend ist, dass die betreffenden Fraktionen damit die Beitragsgelder der Vorarlberger Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen zum Fenster hinauswerfen. Die Freiheitlichen Arbeitnehmer fordern stattdessen „Taten statt Plakate“ sowie eine Offenlegung der Wahlkampfkosten.

Die Art und Weise wie in diesem AK – Wahlkampf die Straßenränder mit Wahlplakaten zugepflastert werden zeugen davon, dass hier die Fraktionsmittel ohne Skrupel und mit beiden Händen hinausgeworfen werden. Dabei scheinen die verschiedenen Fraktionen zu vergessen, dass sie hier mit den Mitgliedsbeiträgen Vorarlberger Beschäftigten bezahlen.

Allein die Freiheitlichen Arbeitnehmer, so Baur Günther, machen bei dieser Geldvernichtung in Krisenzeiten nicht mit. Aus diesem Grund stellen die Freiheitlichen erneut die Zwangsmitgliedschaft zur Diskussion. Baur bezweifelt, dass jedes Mitglied der Vorarlberger AK damit einverstanden ist, dass sein Geld am Straßenrand verpulvert wird. Die Höhe der jeweiligen Wahlkampfkosten bekannt zu geben, wäre für Baur eine Verpflichtung gegenüber der Mitglieder.

Bereits im Vorfeld der Wahlen hatten die Freiheitlichen Arbeitnehmer erfolgreich einen Angriff auf das Einkommen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verhindert und als einzige eine Erhöhung der Fraktionsgelder in der Höhe von über 15 % verhindert, erklärte Baur. Alle wollten tiefer in den Sack der Mitgliedsgelder greifen und mehr für ihre Kriegskasse herausholen. Gescheitert ist es aber letztlich daran, dass die FA 2004 als einzige Fraktion gegen eine Erhöhung der der Mitgliedsbeiträge gekämpft hat.

Die Freiheitlichen setzen sich konsequent für eine finanzielle Entlastung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ein. Unter dem Motto: „Taten statt Plakate“ setzen sich die Freiheitlichen Arbeitnehmer bei den diesjährigen AK-Wahlen für sichere Arbeitsplätze sowie finanzielle Entlastungen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ein.

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