Lächerlich geplante Entlastungen

Als lächerlich bezeichnet Baur Günther von den Freiheitlichen Arbeitnehmern die geplanten Entlastungen dieser Verliererkoalition. Die Ansage von SPÖ und ÖVP ist klar: Steuerzuckerl geben um den Volkszorn zu beruhigen. Für die Kammerfraktion der Freiheitlichen ist dieses Reförmchen ein Hohn und Baur befürchtet, dass diese Entlastung von Preissteigerungen aufgefressen wird, bevor sie kommt.

Kommt dazu, dass den ArbeitnehmerInnen dieses Landes in den vergangenen Monaten Belastungen serviert wurden, die nicht einmal zu einem Bruchteil von diesen Korrekturen abgefangen werden können.

Die beiden Verhandlungspartner beweisen nicht einen „Funken“ Gespür, wenn es darum geht, dem kleinen Arbeitnehmer und den Familien zu helfen. Zwar gehen einige Schritte in die richtige Richtung, aber die Summen sind viel zu niedrig. Einen Arbeitnehmer, der ein Bruttogehalt von € 1500,- bezieht mit € 37,- (netto ca. € 20,-) zu entlasten ist der blanke Hohn, so Baur.

Dass Kinderbetreuung in Zukunft absetzbar ist, ist eine alte Forderung der Freiheitlichen, entwickelt sich aber zu einem „Troyanischen Pferd“, wenn die Verlierer der letzten Wahlen in diesem Zusammenhang mit Selbstbehalten hantieren.

Geradezu skandalös findet Baur die Senkung des Einstiegsteuersatzes um lediglich 2 – 3 %. Es bleibt also den Niedrigbeziehern wieder nicht erspar, dass sie voll zur Kasse gebeten werden sobald sie mit ihrem Gehalt in die Steuerpflicht kommen und somit durch die Abzüge weniger Nettogehalt beziehen als vorher. Laut den Freiheitlichen Arbeitnehmern gehört der niedrigste Steuersatz bei 20% angesiedelt und die Progressionsstufen müssen moderater und in kleineren Abständen angesiedelt werden.

Alles in allem hält Baur dieses Reförmchen für eine Mogelpackung, die mit 2,8 Milliarden viel zu niedrig ausfällt. Die Entlastung der kleinen und Mittleren Einkommen muss mindestens 6 Milliarden betragen um überhaupt für die arbeitenden Menschen wirksam zu werden, meint der Landesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer, Baur Günther.

Mit diesem Verhandlungsergebnis zeigen Rot und Schwarz wiederum, dass sie erstens nichts aus ihrer Wahlschlappe gelernt haben und dass sie sich bereits viel zu weit vom Volk und dessen Bedürfnissen entfernt haben, meint Baur abschließend.

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