Auer – Kritik an den AK – Finanzen war nur „heiße Luft“!

Kritik ist gut und richtig wenn man sie ernst meint, so der Landesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer Baur Günther. Dass dies bei der FSG nicht der Fall ist, zeigt die Untätigkeit in welche sie wieder fallen.

Einzig die Freiheitlichen Arbeitnehmer fordern in einem ihrer Anträge, dass große Summen im Sachaufwand in den Vorstand der AK gehören. Im Antrag auf Änderung der Rahmenhaushaltsordnung zeigen die Freiheitlichen Arbeitnehmer, dass sie als einzige Kompetent sind, wenn es um die Kontrolle der Finanzen geht. Diese zur Schau gestellte Entrüstung Auers ist sehr schnell verpufft. Kein Wunder, so Baur, würde sie mit diesem Thema ja ihren Parteifreunden aus den 7 roten Länderkammern ins Gehege kommen.

In einem weiteren Antrag auf die AK – Vollversammlung fordern die Freiheitlichen Arbeitnehmer, dass Österreich in Sachen Biosprit nicht „christlicher“ sein darf als der Papst. Wenn BM Pröll bei uns fast die doppelte Menge zumischen will wie die EU einfordert, dann gefährdet er hiermit die Lebensmittelproduktion. Es würden wertvolle Ackerflächen verloren gehen und die Preise für Korn, bzw. Mehl und Brot würden wiederum steigen.

Im dritten Antrag werden von den Freiheitlichen Arbeitnehmern mehr Facharztpraxen für Augen und Haut gefordert. Die Bevölkerungszahlen, welche ausschlaggebend sind für die Zuteilung von Arztpraxen sind laut Baur schon lange überholt. Die zunehmenden Krankheitsfelder und Vorsorgeuntersuchungen zeigen hier dringenden Handlungsbedarf. Laut dem Vorarlberger Gesundheitsfond ist es Ziel den Niedergelassenen Bereich zu stärken und die Spitäler von ihren hohen Kosten zu entlasten. Dies funktioniert auch nicht schlecht solange es den allgemeinen Bereich betrifft. Leider kommt es immer öfter vor, dass praktische Ärzte ihre Patienten wieder ins Spital überweisen, weil diese beim Facharzt zu lange auf einen Termin warten müssen. Mit dieser Vorgehensweise beißt sich die Katze selber in den Schwanz, glaubt Baur Günther von den Freiheitlichen Arbeitnehmern.

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